Wichteltreff - "Picknick der Kulturen"

Beim ersten Wichteltreff in 2018 nahmen wir den „Tag der Muttersprache“ am 21.2. zum Anlass, die Familien zu einem „Picknick der Kulturen“ in unser Wichtelhaus einzuladen. Mit der Veranstaltung wollten wir folgende Ziele erreichen:

  • Zusammengehörigkeit leben und Gemeinschaft stärken
  • Aktive Beteiligung der Eltern
  • Kennenlernen landestypischer Speisen aus den Heimatländern
  • UnterstĂĽtzung der gegenseitigen Wertschätzung der einzelnen Familien, ihrer Kulturen und ihrer Familiensprachen
  • Lebendigen Dialog anregen in angenehmer Atmosphäre

Glücklicherweise sind viele Familien unserer Einladung gefolgt und brachten internationale Speisen fürs Picknickbuffet mit. Wir trafen uns um 15 Uhr im Turnraum des Wichtelhauses und begannen mit der Begrüßung und einem gemeinsamen Singkreis, der ritualisiert zum Wichteltreff gehört. Anschließend breiteten die Familien die Decken aus und picknickten in kleinen Gruppen mit internationalen Köstlichkeiten. Dabei fanden sich immer wieder neue Kleingruppen zu lebhaften Dialogen über die Rezepte der mitgebrachten Speisen, unterschiedliche kulturelle Rituale und Erziehungsfragen einzelner Eltern. Die Kinder wurden währenddessen von Kollegen im Freispiel betreut, damit die Eltern ungestört kommunizieren konnten. Zum Abschluss setzten sich „Klein und Groß“ zum Verabschiedungskreis zusammen und wir. spielten das bekannte Fingerspiel „Da oben auf dem Berge“. Zunächst machten wir das Fingerspiel in deutscher Sprache und in den vertrauten Versionen wie laut, leise und ohne Sprache. Ergänzend zum Anlass ersetzten wir im Text die Zahlen (eins, zwei drei) in den verschiedenen Familiensprachen. Aus anfänglicher Unsicherheit und Zurückhaltung ist während der Interaktion große Freude und Spaß am Experimentieren mit den Sprachen gewachsen. Nach meinem Empfinden konnten einige Hemmschwellen verringert werden. Die Stimmung in der Gruppe, die vorher bereits angenehm war, erlebte ich zum Ende der Veranstaltung noch positiver und entspannter. Insgesamt beobachtete ich zwischen den Teilnehmern große Wertschätzung und einen offenen respektvollen Umgang. Rückblickend und auch für die Zukunft bereichert die familiäre kulturelle Vielfalt unser Wichtelhaus enorm!

Text Fingerspiel:

Da oben auf dem Berge – eins, zwei, drei –

Da wohnen sieben Zwerge – eins, zwei, drei –

Da unten auf der Wiese – eins, zwei, drei –

Da schläft ein dicker Riese – eins, zwei, drei .

Ein schöner Vormittag im Wichtelhaus!

Alle Wichtel GroĂź und Klein laden zum Wichtelhausfest ein...

...so stand es auf der Einladung zum Wichtelhausfest der Krippe "Wichtelhaus" der Lebenshilfe in Mayen für Samstag, den 30.09.2017. In herbstlichem Ambiente freuten sich die Erzieherinnen auf den zahlreichen Besuch der Familien des Wichtelhauses. Nach einem gemeinsamen Singkreis, in welchem die Kinder den Eltern mit großer Motivation und stolzem Einsatz ihre alltäglichen Sing-, Spaß,- und Tanzspiele vorführten, stärkten sich alle an einem reichlich gedecktem Frühstücksbuffet, welches durch vielfältige Mitbringsel bunt und lecker war. Ganz nach dem Motto "Wichtelhausfest" durften alle Eltern sich mit einem Namensschild im Wichtellook ausstatten, welches zum Kennenlernen und Plaudern einlud. Die Türen der Gruppenräume standen alle offen und boten so manche Spielaktivitäten an. Alles was das Herz eines U3 Jährigen begehrt... Klettern, Verstecken, Matschen, Kneten u.v.m. Beim Kinderschminken hatten nicht nur die "Kleinen" ihren Spaß- für ein anschließendes Familienfoto durften auch Mama und Papa sich mit einer Verkleidungskiste aus der Puppenecke verkleiden und zum Abschluss ein Erinnerungsfoto machen. Nette Gespräche in angenehmer Atmosphäre haben den Vormittag voll abgerundet und als die Mittagsschlafenszeit angebrochen war, verabschiedeten sich die Familien, gingen mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck nach Hause und alle freuten sich auf ein schnelles Wiedersehen und Spielen im Wichtelhaus.

Wichtelkinder erforschen den Herbstwald

Am Freitag, den 22. September verbrachten die Kinder der Lebenshilfe Kinderkrippe "Wichtelhaus" gemeinsam mit ihren Erzieherinnen einen Krippentag im Wald. Treffpunkt war der Waldspielplatz in der Breslaustraße. Bereits am frühen Morgen konnten die Kinder zwei Rehe am Waldrand beim friedlichen Grasen beobachten. Zur gewohnten Frühstückszeit um 9.00 Uhr wurde gepicknickt und die Kinder verzehrten ihre mitgebrachten Frühstücksbrote mit gutem Appetit. So gestärkt machte sich dann eine Gruppe kleiner Forscher auf Entdeckertour in den bereits herbstlichen Wald. Immer wieder etwas Neues gab es zu entdecken. So beobachteten die Krippenkinder zum Beispiel große Käfer, die man auf der Hand herumspazieren lassen konnte. Einige Kinder entdeckten Insektenwohnungen in Baumhöhlen. In kleinen Eimern wurden Moos, Tannenzapfen, bunte Blätter und andere Schätze des Waldes gesammelt. Viel zu schnell verging der Vormittag und es wurde Zeit, sich auf den Rückweg zum Spielplatz zu machen. Zum Mittagspicknick gab es frische Brötchen, Wurst, Käse und Rohkost. Dann kamen auch schon die ersten Eltern zum Abholen und ein aufregender Waldausflug ging zu Ende.

Wir sind eine "Sprach-Kita"

Die heilpädagogische und integrative Kindertagesstätte der Lebenshilfe Mayen sowie die dazugehörige Krippe "Wichtelhaus" nehmen am Bundesprogramm "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" teil und werden dabei durch die zusätzliche Fachkraft mit Expertise, Steffi Sesterhenn, im Bereich sprachliche Bildung unterstützt.
Mit diesem Bundesprogramm stärkt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit Familien in den Kitas. Von Januar 2016 bis Dezember 2019 stellt der Bund insgesamt 400 Millionen Euro zur Verfügung. Damit wurden bis zu 4.000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen in den Kitas und in der Fachberatung geschaffen. Das Budget für das Bundesprogramm "Sprach-Kitas" wird verdoppelt, damit in einer zweiten Förderphase weiteren Einrichtungen und Fachberatungen von 2017 bis 2020 die Beteiligung am Programm ermöglicht wird.
Sprache ist unverzichtbar fĂĽr eine gesellschaftliche Teilhabe und eine erfolgreiche Bildungs- und Berufslaufbahn. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sprachliche Bildung besonders wirksam ist, wenn sie frĂĽh beginnt.
Die qualifizierte Zusatzkraft Steffi Sesterhenn begleitet und unterstützt die pädagogischen Fachkräfte in der Kita/Krippe bei der Weiterentwicklung alltagsintegrierter sprachlicher Bildung. Sie ermutigt die pädagogischen Fachkräfte ihr Handeln mit Sprache zu begleiten: Sie nutzen Gesprächsanlässe im Kita-Alltag und erweitern im feinfühligen Dialog mit dem Kind dessen Wortschatz und Sprachfähigkeiten. Frau Sesterhenn arbeitet im Tandem mit Jutta Konzer, stellvertretende Bereichsleitung im BBZ-K. "Die intensive Zusammenarbeit mit den Teamkollegen und den Kindern in den verschiedenen Gruppen bereitet mir große Freude und stellt mich tagtäglich vor neue Herausforderungen. Ebenfalls bin ich Ansprechpartner für die Familien und möchte den Eltern bei Fragen zur sprachlichen Entwicklung ihrer Kinder beratend zur Seite stehen."
Die zusätzliche Fachberatung Lisa Feilzer von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unterstützt kontinuierlich und prozessbegleitend die Qualitätsentwicklung in der Mayener "Sprach-Kita".
Bei weiteren Fragen zur Umsetzung des Programms in unserer Einrichtung wenden sie sich vertrauensvoll an Frau Lentes, 02651/969130 und Frau Sesterhenn, Ă–ffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailschwerpunktkita@lebenshilfe-mayen.de .

Weitere Informationen zum Bundesprogramm "Sprach-Kitas" finden Sie auf der Webseite Ă–ffnet externen Link in neuem Fensterwww.fruehe-chancen.de/sprach-kitas.