Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit

Eingewöhnung

Eine erfolgreiche und behutsame Eingewöhnung ist von großer Bedeutung, da es um das Wohl des Kindes geht. Die erste Zeit dient dem gegenseitigen Kennenlernen aller Beteiligten. Uns als Einrichtung ist es besonders wichtig, den Eltern, dem Kind und den Erzieherinnen einen guten Einstieg in die Krippenzeit zu ermöglichen.

Demnach ist es notwendig, genug Zeit f√ľr die Eingew√∂hnung einzuplanen. Die Eingew√∂hnung wird terminlich festgelegt. Vor dem Aufnahmedatum findet ein Gespr√§ch statt, bei dem die Aufnahmepapiere gemeinsam ausgef√ľllt und besprochen werden. Wir bieten dieses Gespr√§ch als Hausbesuch oder in den Krippenr√§umen an. Den Termin vereinbaren wir telefonisch mit Ihnen. Beim Aufnahmegespr√§ch haben Sie die M√∂glichkeit, W√ľnsche, Fragen und √Ąngste zu √§u√üern.

Die Eingewöhnung in unserer Krippe erfolgt in Anlehnung an das Berliner Modell.(Mit dem Infoblatt "Information Eingewöhnung" verlinken)

Nähere Informationen können Sie erfragen oder in unserer Konzeption nachlesen.

Rituale

Rituale sind sehr bedeutsam f√ľr unseren Krippenalltag, weil sie verl√§ssliche Abl√§ufe beinhalten, die den Tagesablauf strukturieren und unseren Kindern mit ihren Wiederholungen Orientierung, Sicherheit und Geborgenheit geben.

Wichtige t√§gliche Situationen in unserer Kinderkrippe erfolgen nach einem wiederkehrenden Muster: die Begr√ľ√üung, der Abschied, der Morgenkreis, bestimmte Spiel- und Angebots-situationen, die beziehungsvolle Pflege, die Essenssituationen sowie die Mittagsruhe. Die Rituale werden sprachlich und emotional von den Fachkr√§ften gestaltet. Dies kann ein kleiner Dialog, eine liebevolle Geste, eine z√§rtliche Ber√ľhrung, ein Blickkontakt, die vertrauensvolle Stimme begleitet mit einem Lied, einem Vers, einem Reim, einem Fingerspiel oder einer Geschichte sein. So entwickeln wir aus dem gemeinsamen Alltag unsere eigene Gruppenkultur, die Gemeinschaft und Zusammengeh√∂rigkeit f√ľr die Kinder sp√ľrbar macht: So machen wir das! So sind wir!

Gleichzeitig bleibt der Tagesablauf flexibel und bietet den Kindern zahlreiche M√∂glichkeiten zum aktiven Mitwirken und ausreichend Raum f√ľr ihren individuellen Rhythmus.

Erziehung zur Selbstständigkeit/Partizipation

Eines der wichtigsten Ziele unserer p√§dagogischen Arbeit ist die Erziehung zur Selbst√§ndigkeit. Bereits wenn Kinder in unsere Krippe kommen, machen sie einen gro√üen Schritt in Richtung Selbst√§ndigkeit und erhalten viele neue Impulse f√ľr ihre Entwicklung. Wichtige Grundbed√ľrfnisse, die Kinder schon im Kleinkindalter zeigen, unterst√ľtzen sie ma√ügeblich auf ihrem Weg in die Selbst√§ndigkeit und somit in Richtung Unabh√§ngigkeit. Dies sind zum einen die kindliche Neugierde, sich die Welt selbstbildend zu erschlie√üen, und zum anderen das starke Bed√ľrfnis, die Aktivit√§ten der Erwachsenen und Mitmenschen nachzuahmen und an diesen teilzuhaben.

Wir arbeiten nach dem Motto von Maria Montessori "Hilf mir, es selbst zu tun!"

Unsere Aufgabe als Fachkraft ist es, die Kinder dabei zu begleiten, zu motivieren und zu unterst√ľtzen. Wir m√ľssen genau beobachten, welche Interessen und Bed√ľrfnisse jedes einzelne Kind zeigt, um mit ausreichender Unterst√ľtzung und m√∂glichem Handlungsfreiraum zu agieren. Dies bezieht sich im Tagesablauf auf die Bereiche: Mahlzeiten, beziehungsvolle Pflege, An- und Ausziehen, Spielsituationen sowie die Partizipation im Alltag.

In unserer Einrichtung sind wir der Meinung, dass Mitbestimmung demokratische Bildung ist. Demnach ist es uns ein besonderes Anliegen, dass sich die Kinder Partizipation und Demokratie aneignen können, indem sie sie im Alltag erleben. Um dies zu ermöglichen, versuchen wir das Machtgefälle zwischen Erwachsenen und Kindern so gering wie möglich zu halten und den Kindern als gleichwertige Menschen eigenständige Rechte einzuräumen.

In unserer Arbeit im Wichtelhaus betrifft dies Fragen, wie z.B.:

  • Ob, was und wie viel Kinder essen
  • Ob, wann und wie lange Kinder schlafen
  • Mit wem sie was, wann und wo machen
  • Was und mit wem die Kinder in der Freispielzeit spielen
  • Wann und wie sie auf Toilette gehen

Nat√ľrlich gibt es in unserer Arbeit in der Krippe auch Grenzen. Verantwortung, die wir als Erwachsene zu tragen haben. Deshalb ist es f√ľr uns besonders wichtig, unsere Arbeit zu reflektieren und die Rollenverteilung zwischen Lehrenden und Lernenden immer wieder in Frage zu stellen.

Alltagsintegrierte Sprachbildung

Sprache ist der Schl√ľssel zur Welt und mit der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung setzen wir einen p√§dagogischen Schwerpunkt in unserer Einrichtung. Seit dem 1. Januar 2016 sind wir eine Sprach-Kita und nehmen am gleichnamigen Projekt des Bundesministeriums teil. Auch in den vergangenen Jahren waren wir bereits eine Schwerpunkt Kita f√ľr Sprache und Integration und haben in diesem Rahmen unsere sprachliche Bildungsarbeit gezielt weiterentwickelt.

Jedes Kind kommt mit seiner "individuellen Sprache" in die Krippe und es ist f√ľr die Aufnahme nicht entscheidend, ob es Sprache zeigt, wie es Sprache zeigt und welche Sprache es zeigt. Die Fachkr√§fte nehmen das Kind so an, wie es kommuniziert.

Die sprachliche Bildung in der Kinderkrippe gestaltet sich vielf√§ltig und ist sehr bedeutsam sowohl f√ľr den Beziehungsaufbau als auch f√ľr die respekt- und liebevolle Beziehungspflege zwischen Kind und Fachkraft, sowie den Kindern im Miteinander. Denn nur √ľber Beziehung kommt das Kind zur Sprache und √ľber die Sprache bildet es seine Identit√§t aus und entwickelt seine Pers√∂nlichkeit.

Unser Ziel ist es, dass die Kinder in der Krippe

  • √ľber nonverbale Mittel der Kommunikation verf√ľgen und diese anwenden, wie Gestik, Mimik und K√∂rpersprache,
  • eine gut verst√§ndliche Umgangssprache erwerben,
  • √ľber einen altersgerechten Wortschatz verf√ľgen und diesen auch anwenden,
  • die rhythmisch-melodische Ebene der Sprache erkennen und erlernen, wie Sprachmelodie, Rhythmus, Betonung und Pausen,
  • alle Sprachen gleich wertsch√§tzen,
  • vorrangig Sprechfreude und dialogische Kompetenzen entwickeln durch
  • ungeteilte Zuwendung, d.h. direkter Blickkontakt
  • geteilte Aufmerksamkeit, d.h. die Fachkraft und das Kind richten gemeinsam die Aufmerksamkeit auf Sprache
  • aussprechen lassen
  • und aktives Zuh√∂ren

Die Umsetzung dieser Ziele erfordert eine wertsch√§tzende, feinf√ľhlige und empathische Haltung seitens der Fachkraft, in der Rolle als Sprachvorbild. Zudem ist es unser Ziel eine vertrauensvolle Atmosph√§re, die Sicherheit vermittelt zu schaffen und sich achtsam gegen√ľber den Gef√ľhlen und Gedanken der anvertrauten Kinder zu verhalten.

Im Krippenalltag realisieren die Kinder, dass Sprache die M√∂glichkeit gibt, sich verst√§ndlich zu machen, und entwickeln in der Interaktion mit den Fachkr√§ften und den anderen Kindern sprachliche F√§higkeiten. Neben den t√§glichen Ritualen, die wir sprachlich begleiten, integrieren wir zahlreiche methodische Bausteine in unseren sprachbildenden Alltag. Dazu geh√∂ren: das handlungsbegleitende Sprechen und das korrektive Feedback der Fachkr√§fte, Bilderbuchbetrachtungen, Lieder, Fingerspiele, Verse, Reime, Tischspr√ľche, Geschichten erz√§hlen und vorlesen, Kreisspiele, T√§nze, Rhythmik, Musik, Bewegung, Rollenspiele, Experimentieren, √§sthetische Angebote, anregende Raumgestaltung mit geeignetem Material, sowie Gespr√§chsanl√§sse schaffen u.a. durch Wanddokumentationen, Plakate, Portfolio, Ich-Buch oder Handpuppen.

Weitere Ausf√ľhrungen zur alltagsintegrierten Sprachbildung in unserer Einrichtung finden sie in der Sprachbildungskonzeption des BBZ-K der Lebenshilfe Mayen.

Weitere Informationen zur Arbeit unserer Sprachförderkraft finden sie auf der Homepage unter Besondere Angebote.

Bewegung

Durch Bewegung erobert das Kind seine Umwelt, gewinnt kognitive, affektive und soziale Erfahrung und dr√ľckt sich aus. Dadurch entwickelt das Kind motorische F√§higkeiten, gewinnt an Geschicklichkeit und Sicherheit und nimmt sich selbst und seine Umwelt deutlich wahr. Bewegung leistet einen wesentlichen Beitrag f√ľr die Entwicklung der kindlichen Vorstellung von sich selbst und der Welt. Der Aufbau von k√∂rperlichen, emotionalen, kognitiven und sozialen F√§higkeiten ist immer mit Bewegung verkn√ľpft.

In keinem anderen Lebensalter spielt die Bewegung folglich eine so gro√üe Rolle wie in der fr√ľhen Kindheit, deshalb legen wir in unserer Krippe den Fokus auf eine bestm√∂gliche F√∂rderung in diesem Bereich.

Die feinmotorischen F√§higkeiten erlernen die Kinder in angeleiteten Angeboten, aber auch aus eigenem Antrieb. Unsere Aufgabe dabei ist es, die Kinder zu beobachten und ihnen verschiedene Materialien zur Verf√ľgung zu stellen, die sie dann selbst ausw√§hlen und ausprobieren k√∂nnen. Au√üerdem werden sie altersentsprechend durch gezielte Besch√§ftigungsangebote gef√∂rdert. Hierzu z√§hlen beispielsweise Experimentiertabletts, das Malen mit verschiedenen Stiften, Kreide, Pinsel oder Fingerfarben, als auch Kneten oder Kleben.

Zum feinmotorischen Bereich zählen Bewegungen wie z. B. An- und Ausziehen von Kleidung, Hände waschen und abtrocknen, Zähne putzen, eine Kette auffädeln, selbständiges Essen, puzzeln, Papier schneiden, einen Stift halten oder ähnliches.

Zur Verbesserung der grobmotorischen F√§higkeiten erm√∂glichen wir den Kindern in unserer Krippe eine autonome Bewegungsentwicklung in einer gesch√ľtzten, vorbereiteten Umgebung. Hier finden die Kinder Zeit und Raum sich und ihre n√§here Umwelt zu erforschen. Dies geschieht durch selbstgesteuerte Bewegungsm√∂glichkeiten in den Gruppenr√§umen oder auf dem Au√üengel√§nde, bei Spazierg√§ngen und Spielplatzbesuchen in der n√§heren Umgebung oder w√§hrend Waldbesuchen in der freien Natur.

Beim Klettern, Balancieren, Schaukeln, Rutschen, oder Fahren auf einem Rutschfahrzeug, Dreirad oder Roller trainieren die Kinder im Spiel ihren Gleichgewichtssinn, Ausdauer, Schnelligkeit und Geschicklichkeit und erfahren ihre eigenen Grenzen. Regelm√§√üig nutzen wir auch unsere Turnhalle f√ľr spezifische Angebote oder bieten den Kindern Bewegungsbaustellen an.

Unser Ziel ist es den Kindern "Freude und Spa√ü an der Bewegung" zu vermitteln. Dies unterst√ľtzen wir z.B. durch Musik, Sing- und Tanzspiele, Bewegungsspiele

Weitere Informationen finden sie auf der Homepage unter Besondere Angebote.

Gesunde Ernährung

Das Fr√ľhst√ľck und den Nachmittagssnack bringen die Krippenkinder von zu Hause in ihren Brotdosen mit. Eine gesunde Ern√§hrung liegt uns dabei sehr am Herzen. Aus diesem Grunde m√∂chten wir die Krippe auch m√∂glichst "zuckerfrei" halten, und bitten Sie daher darum, dies auch bei den mitgegebenen Broten zu beachten und m√∂glichst auf zuckerhaltige Brotbel√§ge, Kuchen, Teilchen und S√ľ√üigkeiten zu verzichten.

Die Kinder bekommen von uns zum Fr√ľhst√ľck und auch zum Nachmittagssnack frisch aufgeschnittenes Gem√ľse und Obst gereicht. Beim Einkauf bevorzugen wir Produkte aus der Region oder aus fairem Handel und passen unser Angebot der Saison an. Einmal w√∂chentlich bietet jede Gruppe an einem festgelegten Wochentag ein gemeinsames Fr√ľhst√ľck oder alternativ den Nachmittagssnack an. An diesem Tag braucht ihr Kind nichts von zu Hause mitbringen. Als Getr√§nke bieten wir den ganzen Tag unges√ľ√üten Tee und Wasser an.

Bei den Mahlzeiten ist uns eine entspannte und gem√ľtliche Atmosph√§re, bei der man sich unterh√§lt und die Geselligkeit √§hnlich wie in der Familie genie√üt, sehr wichtig. F√ľr Kinder unter einem Jahr bringen die Eltern gegebenenfalls die Babynahrung mit in die Kinderkrippe. Dort wird diese nach Bedarf erw√§rmt oder die Milchnahrung/ der Fertigbrei frisch zubereitet. Zeitpunkt und Menge der angereichten Nahrung oder Getr√§nke werden mit Ihnen im Vorhinein abgesprochen und bei uns dokumentiert. Nach Vollendung des ersten Lebensjahres wird das Kind stufenweise an die feste Nahrung herangef√ľhrt und isst am Mittagstisch mit. Das Mittagessen bekommen wir durch die Firma Colmi angeliefert. Dabei achten wir auf eine ausgewogene Ern√§hrung.

Beziehungsvolle Pflege

Wir trainieren Hygiene und Sauberkeit mit unseren Krippenkindern von Anfang an. Vor und nach dem Essen, nach einem Aufenthalt auf dem Außengelände oder nach einem Toilettengang werden die Hände und nach Bedarf das Gesicht gewaschen. Einmal am Tag putzen wir gemeinsam die Zähne.

In unserer Kinderkrippe werden die Kinder nach Bedarf, aber zu bestimmten Zeiten gewickelt oder besuchen je nach individuellem Entwicklungsstand die Toilette. Das Kind erhält die Möglichkeit, sich an Vorgängen, wie z. B. dem Wickeln, Händewaschen, Umziehen usw. aktiv zu beteiligen.

Windeln, Pflegemittel und Wechselwäsche bringen die Eltern mit.

Pflege ist auch gleichzeitig Einzelzuwendung. Wir sprechen mit den Kindern, erkl√§ren unser Tun und arbeiten mit viel K√∂rperkontakt, wobei wir darauf achten, ob das Kind diese N√§he wirklich zulassen m√∂chte. Um die Kinder in ihrer Entwicklung positiv zu st√§rken, sprechen wir den Zeitpunkt und die Vorgehensweise zum Sauberwerden und Toilettentraining individuell mit den Eltern ab. Voraussetzung daf√ľr ist, dass das Kind eigenes Interesse und die n√∂tige Reife zeigt. Die Sauberkeitserziehung geschieht bei uns ohne Zwang und in einer angstfreien Atmosph√§re, denn dies ist ein wichtiger Moment f√ľr die St√§rkung kindlicher Kompetenzen. Es ist dabei wesentlich, die Entwicklung des einzelnen Kindes zu beachten und ihm die Zeit einzur√§umen, die es ben√∂tigt, seine K√∂rperfunktionen selbst wahrzunehmen. Wir unterst√ľtzen jedes Kind in seiner individuellen Sauberkeitsentwicklung und verstehen uns dabei als seine Begleitung.

In der Krippe wird die Sauberkeitserziehung erleichtert, denn Kinder lernen von anderen Kindern vor allem durch Nachahmung. Gerade in dieser Phase hat die Vorbildfunktion durch andere Kinder sowie die gegenseitige Unterst√ľtzung eine sehr gro√üe Bedeutung. Um das Selbstvertrauen des Kindes nicht zu sch√§digen, d√ľrfen R√ľckf√§lle beim "Sauberwerden" nicht von den Eltern √ľberbewertet werden.

Zusammenarbeit mit den Familien

Die Zusammenarbeit mit den Eltern hat einen hohen Stellenwert in unserer Einrichtung, da unsere Arbeit nur erfolgreich sein kann, wenn Kita und Eltern partnerschaftlich zusammenarbeiten. Die Kindertagest√§tte hat als familienerg√§nzende Einrichtung den Auftrag, gemeinsam mit den Eltern zum Wohle des Kindes zu arbeiten. Bei allen Formen der Elternarbeit und besonders in unserem Bereich sollten die Erziehungspartner gleichberechtigt sein. Trotzdem wird davon ausgegangen, dass Eltern die Experten f√ľr ihre Kinder sind (vgl. Textor 2010, online). Eine professionelle Haltung der Fachkraft, in Bezug auf die Elternarbeit, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Eltern stets als Experten f√ľr ihr Kind betrachtet und in alle Entscheidungen, sowie den Entwicklungsverlauf ihres Kindes, mit einbezogen werden. Sie kennen ihr Kind von klein auf und k√∂nnen es am besten einsch√§tzen. Die Aufgabe der P√§dagogen liegt eher darin, fachliche Aspekte mit einzubringen und die Situation, gegebenenfalls mit etwas Abstand und, objektiv zu betrachten. F√ľr eine erfolgreiche Partnerschaft sollten sich beide etwa den gleichen Wert zusprechen und offen miteinander umgehen.

Wir stehen den Eltern stets als Ansprechpartner bei Fragen, Anregungen und Problemen zur Verf√ľgung. Wir setzen uns als Ziel, die Eltern beim Umgang mit ihrem Kind zu unterst√ľtzen, aufzukl√§ren und gegebenenfalls dabei zu helfen, Kontakte zu anderen sozialen Diensten herzustellen und zu vermitteln.

Die Haltung der Fachkr√§fte ist von Wertsch√§tzung und Offenheit gepr√§gt. Auch in der Elternarbeit wird bei den St√§rken und Ressourcen der Familie angesetzt und R√ľcksicht auf die aktuellen Lebenslagen und eventuellen Belastungen genommen (vgl. Sulzer 2013, S. 46). Dadurch versuchen wir ein durchweg fachliches und professionelles Handeln zu gew√§hrleisten. Die gegenseitige Wertsch√§tzung setzen wir als Voraussetzung f√ľr eine gelingende Zusammenarbeit. Um dieses Gef√ľhl aufrechterhalten zu k√∂nnen, besteht allerdings auch eine gewisse Erwartungshaltung gegen√ľber den Eltern. Von Seiten der Einrichtung w√§re es w√ľnschenswert, wenn eine Verl√§sslichkeit bei Absprachen und Terminen geboten ist.

Die einzelnen Formen der Elternarbeit, welche wir in unserer Krippe "Wichtelhaus" praktizieren, finden sie auf der Homepage unter Elternarbeit.

Au√üerdem verf√ľgt das BBZ-K √ľber ein umfangreich ausgearbeitetes Beschwerdemanagement, welches von der Qualit√§tsmanagement-AG entwickelt wurde und im QM-Handbuch zu finden ist.

Gestaltung des √úbergangs in die KiTa zum 3. Lebensjahr

Der Übergang von der Krippe in den Kindergarten ist ein wichtiger Meilenstein in der kleinkindlichen Entwicklung. Er wird von uns durch gezielte Auseinandersetzung und Aktivitäten vorbereitet, damit die Kinder diesen Übergang positiv erleben und sich mit Freude und Zuversicht auf die neue Situation in der Kita einlassen können.

Auch wenn viele Krippenkinder stolz sein werden, nun zu den "Gro√üen" zu geh√∂ren: Der Abschied von der Krippe ist auch immer mit Trennung und Loslassen verbunden. Die Themen "Kindergarten" und "Abschied nehmen" werden in Rituale und Aktivit√§ten eingebettet, wie z.B. Bilderbuchbetrachtungen, Besuche in der Kita, die Abschiedsfeier, die Gestaltung der letzten Seiten im Portfolio (Entwicklungsdokumentation) des Kindes, das gemeinsame Betrachten der Portfoliomappe und der Austausch √ľber Erinnerungen in der Krippe, das Abschiedsgeschenk. Dabei vermitteln wir dem Kind, dass es die neuen Herausforderungen gut bew√§ltigen kann. Wir tragen Sorge daf√ľr, dass wichtige Informationen zur Gestaltung des √úbergangs fr√ľh ausgetauscht, √úbergangsprozesse gemeinsam geplant und Kinder wie Eltern im √úbergang von der Krippe in den Kindergarten gut begleitet und unterst√ľtzt werden.

Die integrative Kindertagesstätte der Lebenshilfe liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserem Wichtelhaus. Diese Einrichtung lernen die Kinder bereits durch gemeinsame Besuche während ihrer Krippenzeit kennen. Weiterhin unter Trägerschaft der Lebenshilfe steht die Kindertagesstätte St. Veit im Stadtgebiet Mayen-Ost.

Wir bedauern sehr, dass aufgrund des begrenzten Angebotes an Kitapl√§tzen es leider nicht selbstverst√§ndlich ist, dass ihr Kind nach der Zeit im Wichtelhaus ebenfalls einen Platz in einer Kita der Lebenshilfe bekommt. Sollten sie an einem Kindergartenplatz bei der Lebenshilfe interessiert sein, melden Sie bitte ihren Bedarf fr√ľhzeitig an.

Ansprechpartner f√ľr die integrative Kita ist:

Frau Carina Faulhaber 02651/969130

Ansprechpartner f√ľr die Kita St. Veit ist:

Frau Natascha Lentes 02651/7054540

Die weiteren Kindertagesst√§tten der Stadt Mayen stehen ihnen nat√ľrlich auch zur Verf√ľgung. Wir m√∂chten sie jedoch aufmerksam machen, dass sie sich schon fr√ľh um einen Kindergartenplatz k√ľmmern sollten, um eine nahtlose institutionelle Betreuung nach der Krippenzeit zu gew√§hrleisten.